Auswertungen der Repair Cafés

Repair Café am 22.07.2017

9 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 24 Besucher (13m, 11w) mit 29 Teilen (Erfolg: 8 ja, 4 teilweise, 16 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Regulator, Kaffeevollautomat, Epiliergerät, Brotschneidemaschine, Brotbackautomat, DVD-Player, Plattenspieler, Messgerät, Außenleuchte, PC, Fahrräder....

Repair Café am 10.06.2017

6 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 22 Besucher (11m, 11w) mit 25 Teilen (Erfolg: 14 ja, 5 teilweise, 6 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Röhrenfernseher mit Video, Moulinette, Plattenspieler, Zauberstab, Teleskop-Gartenschere, Taschenverschluss, Festplatte, Bügeleisen....

Mehr und mehr wird das Repair Café als Hilfe zur Selbsthilfe genutzt. Dieses Mal wollten einige lernen (auf 2 Flüchtlinge) wie man das Loch in einen Reifen findet und dann auch flickt. Kein Problem, dabei konnte ihnen geholfen werden. Zufrieden konnten Sie mit geflicktem Rad von dannen ziehen.

Außerdem gab es wieder einige Exoten, so eine Küchenmaschine - "nagelneu" stand auf dem Zettel, jedoch schon 20 Jahre alt wie sich dann herausstellte. Ein Dual-Plattenspieler und ein innen total verstaubter Röhrenfernseher mit Video-Einheit. Auch waren einige rein mechanische Herausforderungen dabei, so ein Schnapp-verschluss an einer Ledertasche der auseinandergefallen war, und eine Gartenschere an einer laaaangen Teleskopstange.

Schön war, dass sich wieder zwei neue Reparierer dazugesellt haben die einfach vorbeigeschauten und gleich einen Arbeitsplatz bekamen. So konnten auch die Fahrradreparaturen erledigt werden.

Zum Schluss wenn alle Gäste weg sind, setzen sich regelmäßig alle Aktiven noch zusammen und jeder berichtet von seinen speziellen Erfahrungen. Die kniffligsten und die einfachsten Reparaturen werden besprochen die lustigsten und freudvollsten Situationen noch einmal nacherlebt und wichtige Informationen weitergegeben. Dann noch aufräumen und meist ist es schon 20 Uhr wenn die letzten (die auch die ersten waren) auch nach Hause fahren. Ein langer, jedoch sehr befriedigender Tag....

Repair Café am 29.04.2017

11 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 35 Besucher (14m, 21w) mit 40 Teilen (Erfolg: 26 ja, 5 teilweise, 9 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Merklin Lokomotiven, Epilierer, Vogelstimmenuhr, Solarwasserpumpe, Navi, Spielzeug-Hubschrauber, alter Trafo von Modellbahn, Föhn, Mixer, Laptop, Kaffemaschinen...

Tilmann Faul der RepairCafé Pate konnte dieses Mal nicht dabei sein, Michael Springer wollte seinen Part übernehment doch ganz kurzfristig fiel auch er aus, blieb noch Ernst Heinze der dann spontan die Verantwortung für diesen Termin übernommen hat. Jedoch es sah im Vorfeld so aus, als ob er der einizige Reparierer bleiben könnte. Doch auf ein kleines Hilferuf eMail hin waren es dann ganze 8 Bastler die sich zusammenfanden und 3 kamen aus den Gästen noch dazu. So konnte wieder alles abgearbeitet werden und es war mit 35 Gästen und 40 Teilen ein sehr gut besuchter Termin.

 

Immer wieder finden die Menschen irgendwelche vergessne Geräte in Speicher und Keller die dann ins RepairCafé gebracht werden, so auch diesesmal eine "Lichtorgel" wie auf dem Laufzettel stand....nur komisch, nirgendwo irgendeine Vorrichtung für Leuchtmittel.... was könnte dieses Gerät nur für einen Nutzen haben???? Es dauerte eine ganze Zeit bis der Zweck des Gerätes gefunden war. Es war wohl ein Uhrenbeweger für Automatik-Armbanduhren. - was es nicht alles gibt....

 

Repair Café am 04.03.2017

6 Reparaturerfahrene, 2 OrgansiatorInnen, 26 Besucher (11m, 15w) mit 29 Teilen (Erfolg: 22 ja, 6 teilweise, 1 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Laubbläser, Kaffeeautomat ....

 

Schmankerl:
Zwei freundliche ältere Herren besuchten das Repair Café am 4. März 2017 mit einem defekten Laubbläser und einem reparaturbedürftigen Kaffeeautomaten. Leider war im Hof kein Parkplatz mehr frei, so dass  das Auto etwas weiter weg geparkt wurde.

Während die Funktionsuntüchtigkeit des Blätterfegers schnell behoben werden konnte, brauchte die Kaffeemaschine sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Es bedurfte viel Geduld und Ehrgeiz des Reparierers die Ursache zu finden. Das Wasser wurde nämlich nicht dem Kaffeepulver zugeführt sondern dem Milchschäumer. Auf der Fehlersuche wurden diverse Teile der Maschine gesäubert und von Kalk befreit, einige Teile mussten aufgeschraubt werden um die Ursache zu finden.
Die drei Männer waren mit Feuereifer bei der Sache. Stundenlang! Endlich war der Fehler gefunden. Ein Hebel musste umgelegt werden, der die Wasserzufuhr regelte. Heureka! Es war vollbracht! Die Freude war groß.

Zu diesem späten Zeitpunkt betrat eine Frau das Repair Café. Sie hatte sich zur CasaCreativa aufgemacht weil sie seit Stunden nichts von ihrem Mann gehört hatte. Als sie draußen auch den Wagen des Bekannten ihres Mannes nirgends entdecken konnte, hatte sie sich auf das Schlimmste gefasst gemacht und war völlig aufgelöst. Als sie dann allerdings in die zufrieden lächelnden Gesichter ihres Mannes, seines Bekannten und des Reparierers blickte, beruhigte sie sich rasch.

Patrizia Laaf

Repair Café am 21.01.2017

5 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 24 Besucher (14m, 10w) mit 30 Teilen (Erfolg: 12 ja, 9 teilweise, 9 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Wanduhr/Regulator, Staubsauger, Armbanduhr, Lampe, Röhrenradio, Tischgrill, Mixer, Ohrclip, Toaster, Wasserpumpe, Tonbandgerät, Bohrhammer, Handhobelmaschine, Haarspange, Topf....

Dieses Mal kamen die Menschen einer nach dem anderen zum RepairCafé , so dass die Wartezeiten nicht ganz so lange und die 5 Arbeitsplätze trotzdem gut ausgelastet waren. Interessant, dass diesmal einige wirklich alte Geräte zu reparieren waren. Da gab es ein Tonbandgerät, ein Röhrenradio, einen Regulator (Wand-Pendeluhr), einen Staubsauger (noch aus Metall) und eine Wasserpumpe, die schon 20 Jahre in Betrieb ist. Wie schön zu sehen, dass diese alten Geräte alle gut auseinanderzubauen sind, bei einigen müssen jetzt noch Ersatzteile besorgt werden, dann können die Dinge noch viele Jahre weiterlaufen. Bei den neueren Teilen war überraschend, dass in einer Armbanduhr, die sich durch die Armbewegung "aufzieht", eine aufladbare Knopfzelle und eine Spule als Stromgenerator zu finden war, und die Dynamotaschenlampe einen eingeschweißten Akku enthält, der nicht ausgetauscht werden kann.
Um die Wartezeiten zu überbrücken, stellen wir nun auch Spiele zur Verfügung, ein Student brachte seine Lernsachen mit und andere hatten großen Spaß daran, an den Arbeitsplätzen die unterschiedlichen Reparaturen zu beobachten. Die Stimmung war wieder sehr ruhig und geduldig, und es konnten dann viele freudige und dankbare Gäste verabschiedet werden.

 

Repair Café am 03.12.2016

3 Reparaturerfahrene, 4 OrgansiatorInnen, 16 Besucher (7m, 9w) mit 17 Teilen (Erfolg: 8 ja, 4 teilweise, 3 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Wasserkocher, Staubsauger, Uhren, Lampe, Festplattenrekorder, Dörrgerät, CD-Player, Stabmixer, Nähmaschine....

Dieses Mal dauerten besonders die ersten Reparaturen sehr lange, sodass es wieder zu größeren Wartezeiten kam, die sehr geduldig hingenommen wurden. Schön war zu beobachten, dass die Menschen die Wartezeit nutzten, um miteinander zu sprechen. Das möchten wir weiter unterstützen und fördern und werden das nächste Mal dafür sorgen, dass Karten- und andere Spiele da sind, um die Wartezeit im Miteinander verbringen zu können. Dem ganzen RepairCafé-Team hat es wieder viel Spaß gemacht, die Gäste zu begrüßen, zu bewirten, die Geräte zu beHandeln, nach erfolgreicher Reparatur die glücklichen Gesichter zu sehen, und für sich selbst das erfüllende Gefühl zu haben, etwas Sinnvolles getan zu haben.

Repair Café am 29.10.2016

5 Reparaturerfahrene, 4 OrgansiatorInnen, 29 Besucher (12m, 17w) mit 40 Teilen (Erfolg: 13 ja, 2 teilweise, 12 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Spielzeughund, Brio-Eisenbahn, viele Lampen in jeder Form, alte Wohnzimmeruhr, Staubsauger, Kühlbox, Fenstersauger, Luftentfeuchter, Espressokocher, Bild mit Neonröhre....

Schon eine halbe Stunde früher kamen die Leute, und der Besucherstrom riss eine ganze Weile nicht ab. Unsere Tafel mit den Reparaturzetteln war im Nu überfüllt, und das blieb auch bis zum Schluss so. Ganz überraschend tauchte ein neuer Reparierer auf und konnte unterstützen. Dieses Mal gab es wirklich extrem lange Wartezeiten, und es gab einige, die nach 2 und mehr Stunden geduldigen Wartens dann doch unverrichteter Dinge gehen mussten. Es war ein ruhiges RepairCafé, die Gäste waren sehr angenehm und wirklich geduldig. Am großen Café-Tisch unterhielten sich die Leute angeregt, und eine Nähmaschine wurde gleich dort angeschaut und zum Laufen gebracht. Da war die Freude auf beiden Seiten groß. So ist es gedacht: wer immer kann, hilft dem Nächsten. Meines Wissens war dies das erste Mal, dass wir dem Ansturm nicht ganz gewachsen waren und mehrere Menschen nicht mehr dran kamen. Möge in Zukunft die Nachfrage wieder zum Angebot passen.

 

Repair Café am 17.09.2016

7 Reparaturerfahrene, 2 OrgansiatorInnen, 36 Besucher (19m, 17w) mit 43 Teilen (Erfolg: 24 ja, 6 teilweise, 13 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Nähmaschine, Lampe, Funkuhren, Regulator, Lachsack, Brotschneidemaschinen, elektrische Säge, Mixer, CD-Player, Wasserpumpe, Weihwasserkesselchen, Haarspange, ....

Repair Café am 23.07.2016

5 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 10 Besucher (5m, 5w) mit 13 Teilen (Erfolg: 9 ja, 2 teilweise, 2 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Nähmaschine, Lampe, Uhr, elektrische Schneidemaschine, Mixer, DVD-Recorder, Radio....

Dieses Mal stand das RepairCafé ganz unter dem Motto "Integration". Zwei Syrer betätigten sich kompetent als ehrenamtliche Reparierer, drei Jugendliche aus afrikanischen Ländern schauten ganz interessiert zu wie die Dinge auseinandergenommen wurden, der Fehler gesucht und gefunden wurde und sich zum Schluss meist ein glücklicher Mensch mit einem wieder nutzbaren Gerät  verabschiedete. Dann kamen noch 5 Eritreer und bekamen, weil die Zeit es zuließ, eine Lehrstunde in Werkzeugkunde und Grundlagen der Elektrik gezeigt. Interessiert fragten Sie nach, und der Übersetzer Magdi Yacoub sorgte dafür, dass vieles auch verstanden wurde. Auch wenn es dieses Mal relativ wenig zu reparieren gab, war es durch die neuen Mitbürger wieder ein Tag, wo sich alle einig waren - es hat sich gelohnt und es hat Spaß gemacht.

Repair Café am 25.06.2016

3 Reparaturerfahrene, 3 OrgansiatorInnen, 12 Besucher (6m, 6w) mit 14 Teilen (Erfolg: 7 ja, 3 teilweise, 5 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Fahrrad, ferngesteuertes Auto, Kinderbohrmaschine, elektrische Gartenschere, Fotoaparat, Radios, PC, Stehlampe, Staubsauger, Langhaarschneider....

Bei dem wunderschönen Wetter und zeitgleichem Sommerfest des Tauschkreises fanden sich dieses Mal nur 3 Reparierer ein. Jedoch, das Universum hat das wohl auch wieder gewusst und nur relativ wenige Leute mit ihren kaputten Sachen vorbeigeschickt. So war es ein sehr ruhiges Arbeiten in bester Atmosphäre, und sowohl die Aktiven wie die Gäste hatten Zeit, mal ein Stück Kuchen zu essen und eine Tasse Kaffee zu trinken. Am Anfang wurde überlegt, wie wieder mehr Aktive gewonnen werden können, und auch das hat das Universum wohl sofort aufgenommen: es kam jemand, der sich diesmal alles nur anschauen wollte, um bei einem der nächsten Male auch zu reparieren. Außerdem war eine Redaktuerin für die Katholische Kirchenzeitung da, machte Fotos, und Sabine Kirchner gab ein Interview über die Aktivitäten der Transition Initiative.

Repair Café am 21.05.2016

4 Reparaturerfahrene, 2 OrgansiatorInnen, 14 Besucher (5m, 9w) mit 18 Teilen (Erfolg: 7 ja, 4 teilweise, 7 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Brotschneidemaschine, Deckel von Dampfdrucktopf, DVD-Player, Stereoanlage, Microwelle, PC, Monitor, Wasserkocher, Toaster, Uhr....

Repair Café am 16.04.2016

6 Reparaturerfahrene, 4 OrgansiatorInnen, 21 Besucher (10m, 11w) mit 26 Teilen (Erfolg: 12 ja, 7 teilweise, 7 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Espressomaschine, Heckenschere, Drohne, Nähmaschinen, Mixer, Dampfreiniger, Golftrolly, elektrische Zahnbürste, Fernsehsesselsteuerung, kleiner Luftentfeuchter, CD-Player, Tasse, Haarspange...

Magische Momente gab es diesmal gleich mehrere, die Heckenschere - einmal bewegt und sie ging wieder, auch ein CD-Player wollte seinen Fehler nicht mehr zeigen, und noch einiges andere reagierte auf die wohl magischen Hände der Reparierer und ging einfach wieder. Die Espressomaschine musste mechanisch von dicken Kalkschichten befreit werden, doch am Ende lief auch sie wieder.

Die Gäste warteten sehr geduldig bei Kaffee, Tee und Kuchen, bis sie an der Reihe waren. So war es wieder eine harmonische Veranstaltung mit einigen glücklichen Menschen, die mit ihren "gesundeten Patienten" wieder nach Hause gehen konnten.

Repair Café am 20.02.2016

6 Reparaturerfahrene, 4 OrgansiatorInnen, 18 Besucher (7m, 11w) mit 26 Teilen (Erfolg: 14 ja, 6 teilweise, 6 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Babyphone, Stehlampe, Reiskocher, Nähmaschine, Wasserkocher, Espressomaschine, Radiorecorder, Fernbedienung, Netzteil, Laptop, I-Phone ....

Wieder ein RepairCafé mit Besonderheit. Dieses Mal kamen 2 FlüchtlingspatInnen mit ihren insgesamt 5 Schützlingen. 2 von ihnen hatten defekte Teile dabei, die behandelt wurden, die anderen schauten den Reparierenden über die Schulter und beteiligten sich an der Arbeit. Außerdem war ein 7-jähriges Mädchen mit seiner Mutter da. Die Mutter war mit ihrem kaputten Notebook beschäftigt, währenddessen die Kleine mithalf, den Sattel eines Fahrrads auszutauschen. Dann ist sie los und hat von zu Hause ihren ziemlich umfangreichen Werkzeugkoffer geholt. Sicher wird sie das Team der Reparierer in Zukunft wieder unterstützen.

Insgesamt war es eine schöne, harmonische und ruhige Veranstaltung, mit guten Gesprächen am Rande und neuen Ideen, um die Integration der Flüchtlinge zu erleichtern.

Repair Café am 09.01.2016

7 Reparaturerfahrene, 5 OrgansiatorInnen, 15 Besucher (5m, 10w) mit 18 Teilen (Erfolg: 14 ja, 2 teilweise, 2 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 5 Uhren, Stehlampe, Espressomaschine, CD-Player, Küchenmaschine, Staubsauger ....

Durch die Feiertage hatten wir wenig Werbung gemacht, so war es dieses Mal relativ ruhig mit „nur“ 18 Teilen, die von 7 Reparierenden beHandelt werden wollten. Nur deshalb konnte die Espressomaschine komplett repariert werden. Zu dritt waren die Experten über Stunden damit beschäftigt, den Fehler zu suchen und Ideen zu entwickeln, wie die offensichtliche Verstopfung behoben werden konnte. Das macht die Qualität des RepairCafés aus: es gibt immer jemanden, der noch etwas anderes weiß, eine neue Idee hat oder auch ein spezielles Werkzeug beisteuern kann. Gemeinsam kann vieles repariert werden, wo einer alleine oft schon aufgegeben hätte.
Das ganz Besondere an diesem Tag waren die „Uhren“. Soviel ich weiß waren seit Juli 2014 in noch keinem RepairCafé Uhren zu reparieren, und dieses mal gleich 5 Stück. Vom Regulator mit Pendel über eine alte Uhr mit Schlagwerk bis zu mechanischen Weckern. Alle Uhren gehen wieder. Das Schlagwerk bringt sogar neue Töne hervor die die Besitzerin noch gar nicht kannte.
Es gab wieder viele Menschen, die das RepairCafé glücklich mit ihren guten Stücken verließen und versichert haben, wiederzukommen, wenn es andere „Patienten“ im Haushalt gibt.

 

Repair Café am 28.11.2015

7 Reparaturerfahrene, 2 OrgansiatorInnen, 33 Besucher (15m, 18w) mit 44 Teilen (Erfolg: 31 ja, 8 teilweise, 5 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 8 Fahrräder, Videorekorder, 40 Jahre altes Radio, Teesieb, Regenschirm, Munddusche, Lampen, Super 8 Projektor, Küchenmaschinen, Hochfrequenz-Messgerät, Kettensäge, Nähmaschinen, Rasierer, Nussmilchbereiter ....

Unglaublich, wieviele Menschen wieder mit ihren defekten Sachen kamen, und welche Ruhe dabei im Raum herrschte. Ganz gelassen wurden auch längere Wartezeiten in Kauf genommen und das bunte Treiben beobachtet. Zum ersten Mal waren auch einige junge Eritreer mit ihren Fahrrädern da und haben diese mit Unterstützung selbst repariert. Einer hatte auch noch ein Handy dabei, das die ganze Zeit gesprochen hat. Geduldig wartete er eine ganze Weile, um an die Reihe zu kommen, doch auf einmal steht er auf und sagt, sein Kumpel hat ihm geholfen und es funktioniert wieder! Andere Besucher brauchten nur spezielles Werkzeug und konnten damit ihre Dinge selbst reparieren. Eine Besucherin mit defekter Nähmaschine strickte in der Wartezeit, eine andere konnte ihr wertvolle Tipps zu ihrer Maschine und zum Nähen geben. Alle Mitwirkenden waren sich wieder einig: es hat sich gelohnt, viele Dinge konnte noch einmal zu neuem Leben  erweckt werden, und es hat wieder allen Spaß gemacht. Der einzige offene Wunsch für das nächste Mal: wieder mehr selbstgemachte Kuchen. Dieses Mal fanden die schon legendären Vanillekipferl von Werner sehr guten Anklang.

 

Repair Café am 03.10.2015

7 Reparaturerfahrene, 5 OrgansiatorInnen, 21 Besucher (5m, 16w) mit 24 Teilen (Erfolg: 10 ja, 8 teilweise, 6 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Lampen, Discokugel, Gießkanne, Drucker, Heizspirale, Verstärker, Küchenmaschine, Fahrräder, ....

Repair Café am 22.08.2015

2 Reparaturerfahrene, 4 OrgansiatorInnen, 11 Besucher (4m, 7w) mit 12 Teilen (Erfolg: 6 ja, 4 teilweise, 2 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Stehlampe, Stethoskop, Fotoaparat, Küchenmaschine, Ultraschall-Reinigungsgerät,  Fahrräder, ....

Es war Ferienzeit - nur 2 Reparierer fanden sich ein, alle anderen waren im Urlaub. Passend dazu war der Andrang wesentlich geringer. Auch bei der Spendenfreudigkeit der Gäste war die wohl leere Urlaubskasse zu merken, so dass dieses Mal leider nicht einmal die Raumkosten gedeckt werden konnten. Zwei Erkenntnisse nehmen wir daraus mit:

1. Im nächsten Sommer wird es wohl  kein RepairCafé geben.

2. Zum wiederholten Mal hat sich gezeigt, dass das Universum für uns sorgt und nur die Anzahl Besucher schickt, die von den anwesenden Reparieren bewältigt werden kann. Damit können wir weiterhin, ganz im Sinne des Transition-Gedankens, entspannt und mit Leichtigkeit die nächsten RepairCafés organisieren. Vielen Dank ans Universum dafür.

Repair Café am 11.07.2015

7 Reparaturerfahrene, 6 OrgansiatorInnen, 24 Besucher (10m, 14w) mit 27 Teilen (Erfolg: 14 ja, 6 teilweise, 7 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Handstaubsauger, Dörrgerät, Champion Entsafter, Puppenhaus-Stuhl, Balkenwaage, Haarcurler, Dunstabzugshaube, Brotschneidemaschine, Massagegerät, Blutdruckmessgerät, Telefon, Bügeleisen, Fahrräder, ....

Wieder war es ein stetes und ruhiges Arbeiten, wieder waren einige Besucher einfach nur neugierig und dann begeistert von der Stimmung, und was da alles möglich ist. Ein dem Bohren beim Zahnarzt ganz ähnliches Geräusch füllte über mehr als zweieinhalb Stunden den Raum. Ein Reparierer hat mit Engelsgeduld an einen Entsafter hingearbeitet, der aus unerfindlichen Gründen anscheinend "gewachsen" war und sich nicht mehr zusammenstecken ließ. Der Einsatz hat sich gelohnt: am Schluss konnte er ihn - wieder passend - der glücklichen Besitzerin überreichen.  

 

Repair Café am 30.05.2015

6 Reparaturerfahrene, 5 OrgansiatorInnen, 21 Besucher (9m, 12w) mit 24 Teilen (Erfolg: 15 ja, 4 teilweise, 4 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: Fahrräder, Bohrhammer, Plattenspieler, Radios, Rasierer, Kopfhörer, Scanner, Staubsauger, M-Audio Firewire Interface, Gitarrenverstärker, Nähmaschine, Heckenschere, Papiershredder, Föhn, ....

Dieses Mal kamen die Gäste ungewohnterweise nacheinander mit ihren "Patienten" in der Casa Creativa an. Das ermöglichte mehrere längere Gespräche und auch mal ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee für die Reparierer und die Organsiatoren. Eigentlich hatten wir uns darauf vorbereitet, mit einem Gong um eine kurze Ruhephase zu bitten, damit zum einen die Reparierer die Geräusche der Geräte besser hören könnten und zum anderen alle weiteren Anwesenden für einen Moment die Aufmerksamkeit vom Außen auf das eigene Innere lenken könnten. Jedoch verlief der Tag so ruhig und stetig, dass es nicht nötig war, den Gong zu schlagen.

 

Das RepairCafé wird auch zunehmend für Wissenstransfer genutzt. So waren Ebersberger anwesend, die in ihrem Ort auch bald ein RepairCafé eröffnen wollen und sich Anregungen, Tipps und vor allem ein Gefühl dafür holten.

Ein Gast kam, um sich anzuschauen, wie man lötet, und ging zufrieden wieder heim, weil er herausfand, was er zuvor immer falsch gemacht hatte.

Astrid Geweke möchte im Rahmen des Museums Wald und Umwelt in Ebersberg eine Veranstaltung mit Kindern machen und ihnen nahebringen, welche Rohstoffe in einem Handy stecken. Dazu sollen die Kids kaputte Handys aufschrauben und anschauen. Sie bekam vorab beim RepairCafè nützliche Anleitungen.

 

Alle freiwilligen Helfer waren sich wieder einig: es war eine wunderbare Veranstaltung, die Stimmung war super, und die Reparierer werden immer mehr zum Team. Die gegenseitige Unterstützung wächst und tut allen gut.

Repair Café am 18.04.2015

6 Reparaturerfahrene, 7 OrgansiatorInnen, 29 Besucher (12m, 17w) mit 31 Teilen (Erfolg: 13 ja, 6 teilweise, 12 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 6 verschieden Küchenmaschinen: vom Mixer über Kaffee- und Getreidemühle bis zu Kaffeemaschinen und Wasserkocher; 7 Musikabspielgeräte (Radios, CD-Player, Kassettendecks), Gartenstuhl, Blutdruckmessgerät, Stethoskop, Spielzeug-Hubschrauber, ....

Dieses Mal war die Stimmung trotz reger Geschäftigkeit überraschend ruhig und entspannt. Manche Reparaturen dauerten sehr lange, dafür gab es bei anderen Sachen nur die einwandfreie Funktion festzustellen und eventuell noch die Bedienung zu erklären. Oft sind es auch nur die Batterien, die vermeintlich voll sind, aber beim Nachmessen doch leer.

Nach wie vor schwierig ist das genaue Hören von Geräuschen bei den defekten Geräten. Wir werden beim nächsten Mal versuchen, mit einem Gong zu kurzer Ruhe aufzurufen.

 

Das Team war wieder sehr zufrieden und freut sich auf das nächste Mal.

 

Repair Café am 28.02.2015

7 Reparaturerfahrene, 5 OrgansiatorInnen, 32 Besucher (15m, 17w) mit 37 Teilen (Erfolg: 16 ja, 9 teilweise, 10 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 8 verschieden Küchenmaschinen, vom Quirl über Pürierstab bis Moulinette, 5 Musikabspielgeräte (Radios, CD-Player, Kassettendecks), Haarschneider,  Funkschalter, Home Planetarium, Trettraktor, Schmalfilmprojektor, ....

Jeder wollte der/die Erste sein, so waren bereits um 14:15 schon 20 Nummern vergeben. Im Repair Café funktioniert das allerdings nicht unbedingt so, dass der, der als erster da ist, auch als erster dran kommt. Bei 7 Reparierern mussten also viele zum Teil lange warten, da erstens manche Reparaturen einfach viel Zeit in Anspruch nehmen, und zweitens suchen sich die freiwerdenen Reparierer das Teil heraus, was sie glauben, reparieren zu können. So wird sich ein Schreiner den Stuhl schnappen, der vielleicht ganz hinten in der Reihe ist, und der Elektroniker sucht sich ein entsprechendes Teil irgendwo aus der Mitte, usw. Die Nummern geben zwar eine gewisse Reihenfolge vor, doch verlassen kann man sich darauf nicht, auch eine Zeitvorhersage, wie lange es noch dauern könnte, ist praktisch nicht möglich. Die meisten konnten die Wartezeit allerdings beim Zuschauen und bei Kaffee, Tee und Kuchen genießen. Zum Schluss war die Pinwand leer, es konnten tatsächlich wieder alle Dinge angeschaut werden. Einiges braucht noch ein Ersatzteil und wird wohl am 18.04. wieder gebracht werden, viel konnte repariert werden, und es waren auch Teile dabei, wo wir sagen mussten: das ist leider nur noch für den Müll geeignet.

 

Eine Bitte hat das Team der Reparierer an alle Gäste: Bitte vorher die Geräte reinigen, dann macht das Basteln viel mehr Spaß, und der Arbeitsplatz für den Nächsten sowie die Hände bleiben sauberer.

 

RepairCafé ist jedes Mal ein klein Wenig anders: dieses Mal waren viele Dinge dabei, die extrem viel Zeit beanspruchten. Wo vielleicht ein kleiner „Pumukel“ am Werk war und mit immer anderen Symptomen aufwartete. Auch die Frustrationstoleranz manches Aktiven wurde auf die Probe gestellt, wenn nacheinander ein paar Sachen nicht mehr reparabel waren. Doch zum Schluss, waren sich wieder alle einig: eine tolle Sache, und es hat wieder Spaß gemacht.

Repair Café am 17.01.2015

11 Reparaturerfahrene, 6 OrgansiatorInnen, 50 Besucher (27m, 23w) mit 55 Teilen (Erfolg: 28 ja, 16 teilweise, 11 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 13 Musikabspielgeräte (Radios, CD-Player, Kassettendecks), 4 Nähmaschinen, 2 Staubsauger, Rasierer,  Lichterbogen, Trampolin, Holzgarderobe, Mikrophon, iPad, Fritteuse, Leselupe, elektrischer Spielzeugglobus, ....

Kaum war es 14:00 Uhr, kamen die Leute mit ihren kaputten Dingen, und in null-komma-nichts stand eine lange Schlange von Menschen am Eingang, die darauf warteten, dass sie die Hausordnung mit der Haftungsbeschränkung bekamen, um diese zu lesen und die Rückseite mit Name, eMail-Adresse und vor allem dem Patienten, der im Gepäck war, auszufüllen. Da fanden sich z.B. ein auseinander gebautes Trampolin, das nicht mehr zusammen gehen wollte, ein Lichterbogen, der an Weihnachten den Geist aufgegeben hatte und nicht mehr brannte, ein iPad, an dem ein Knopf nicht mehr funktionierte, 3 kaputte Brillen, aus denen eine ganze gemacht wurde, jede Menge CD-Player, bei denen oft nur die Linse gereinigt werden musste, ein Eierschneider, bei dem ein Draht lose war. 4 Frauen brachten ihre „kaputten“ Nähmaschinen und trafen auf 3 näherfahrene Männer, die manchmal nur die Funktion erklärten. Ein plötzlicher Freudenschrei ließ alle Anwesenden aufhorchen, als der Lichterbogen plötzlich wieder strahlte, und das nächste Weihnachten damit wohl gerettet ist. „Was kann an einem Spielzeug-Globus schon kaputt sein?“ dachte sich ein Reparaturerfahrener, nahm den Zettel von der Pinwand und suchte die dazugehörige Besitzerin. Wie staunte er, als er sich einem hochkomplexen Teil mit einigen Motoren und Infrarot-Fernsteuerung gegenüber sah.

 

Der Ansturm war dieses Mal gewaltig. Zu den 50 registrierten Gästen kamen noch viele Partner oder/und Kinder und Jugendliche als Begleitung. Einige kamen auch nur, um sich erst mal einen Eindruck zu verschaffen, einen Kuchen zu essen und Kaffee oder Tee zu trinken. So war die CasaCreativa von Anfang bis Ende fast überfüllt. Die Reparaturerfahrenen waren in diesem Chaos sehr gefordert. Einer erzählte hinterher, wie er versucht hat, eine Schraube wieder an ihre Stelle zu platzieren. Drei Mal wurde der Tisch angerempelt und die Schraube fiel herunter – da braucht es schon eine GROSSE Portion Gelassenheit! Oft kommen auch Geräte, die zwar funktionieren, aber rattern, rauschen, pfeifen usw. Da macht es der Lärm bei so vielen Leuten manchmal schwer, das Geräusch überhaupt zu hören.

 

Das Café-Team kochte Unmengen Kaffee und Tee. Es hatte drei Kuchen und freute sich sehr über drei weitere, die als Spende von den Gästen mitgebracht wurden. So waren noch letzte Reste nach dem Aufräumen zum Kosten da. Trotz der Herausforderungen, die so viele Menschen mit sich bringen, waren sich alle Aktiven einig: es war wieder wunderbar und wir freuen uns alle auf das nächste Mal am 28.2.15

Repair Café am 06.12.2014

9 Reparaturerfahrene, 5 OrganisatorInnen, 31 Besucher (13m, 18w) mit 42 Teilen (Erfolg: 25 ja, 4 teilweise, 13 nein)

Teile die u.a. beHANDelt wurden: 4 Kaffeemaschinen, 4 CD-Player, 3 Kassettenrekorder, 1 Musikanlage, 2 Uhren, 2 Drucker 2 Nähmaschinen, Stuhl, Kettensäge, Rasentrimmer,  Schokobrunnen, Telefon, Locher, Lampen ....

31 Menschen mit 42 kaputten Dingen freuten sich über die Möglichkeit des Reparaturversuchs im RepairCafé in der Casa Creativa. Als es um 14h zum 4. Mal in Grafing öffnete, gab es sofort einen großen Andrang. Viele kamen bereits zum zweiten Mal und wussten schon, wie es funktioniert. Die Hausordnung kannten sie bereits, sodass sie gleich unterschreiben konnten, und rasch alle 8-9 anwesenden Reparaturerfahrenen zu tun hatten. Andere kamen zögerlich herein, schauten sich erst um und wurden eingewiesen. Nachdem die Hausordnung gelesen und unterschrieben war, und die Vorderseite des Zettels mit ein paar Daten zur Person und zum mitgebrachten Teil ausgefüllt war, erhielt jeder eine Nummer. Damit war eine gewisse Reihenfolge der Reparaturen festgelegt. Der Zettel kommt an die Pinwand, und wenn ein Reparatuererfahrener fertig, ist holt er sich den nächsten Zettel und sucht die dazugehörige Person. Oft wird diese am Kaffeetisch gefunden, wo es Kaffee, Tee und Kuchen für alle gibt.

Jedes RepairCafé ist ein wenig anders. So waren dieses Mal ein paar Geräte dabei, die mehrere Stunden in Anspruch nahmen, andere brauchten nur ein wenig Kontaktspray und waren in wenigen Minuten repariert. Besonders schön war, dass zwei Kinder ihre mitgebrachten CD-Player selbst auseinander schraubten und teilweise auch wieder zusammenbauen konnten. Beide waren voll bei der Sache und haben dabei sicherlich viel gelernt. Auch von den Erwachsenen kommt immer wieder die Rückmeldung, dass sie Neues lernen und beim nächsten Einkauf die Dinge kritischer betrachten werden.

Ein großes Danke an alle, die dieses RepairCafé wieder ermöglicht haben. Nicht nur die Gäste haben viel bekommen, sondern auch die Organisatoren und Reparaturerfahrenen durch die Freude und Dankbarkeit der Gäste. So ist Geben und Nehmen nicht mehr zu unterscheiden.

 

Repair Café am 04.10.2014

6 Reparaturerfahrene, 25 Besucher (7m, 18w) mit 36 Teilen (Erfolg: 15 ja, 6 teilweise, 14 nein)

Teile, die u.a. beHANDelt wurden: 5 CD-Player, 2 Kassettenrekorder, 2 Plattenspieler, 2 Wecker, 3 Drucker, Kindermotorsäge, Kinderbulldog, Nähmaschine, Föhn, Steckdosenleiste, Stehlampe, Staubsauger, Kaffeemühle....

Es kamen 25 Menschen, die ihren 36 defekten Dingen eine 2. Chance geben wollten. Zuerst 5, später 6 Reparaturerfahrene standen zur Verfügung, die mit den Besuchern zusammen versuchten, die Geräte wieder zu beleben. Ein Besucher kam mit etwas Reparaturbedürftigem, das in den Bereich Textilien einzuordnen war, wozu wir leider das Werkzeug nicht vor Ort haben. Doch ihm gefiel die Veranstaltung so, dass er kurzerhand die „zufällig“ im Auto stehende Werkzeugkiste holte und mit reparierte. Andere Besucherinnen hatten im Korb ein kaputtes Teil und darüber hinaus Kuchen oder Muffins für die Gäste. Andere wiederum kamen nur, um sich ein Bild von der Veranstaltung zu machen, und werden uns sicher an einem anderen Termin mit ihren kranken Sachen besuchen.

Das Besondere dieses Mal waren viele Kinder mit Ihren Eltern, die ihre kaputten CD-Player oder Spielzeug dabei hatten. Einiges funktioniert wieder, anderes, besonders Plastikspielzeug, ist oft nicht zu retten. Die Einzelteile sind nur ineinandergeklickt, und beim Versuch, sie auseinander zu bekommen, brechen die Verbindungen oft ab. Es waren auch einige Jugendliche da, die beim Reparieren über die Schultern schauten und damit vielleicht etwas Neues lernten.

Vielen Dank an alle, die das Repair Café ermöglichen , angefangen vom Raum den wir zur Verfügung haben, dem FBZ als juristische Person, allen Engagierten, die bei der Öffentlichkeitsarbeit, dem Auf- und Abbau, der Bewirtung der Gäste und der Organisation helfen, und dann natürlich den Reparateuren, die von 14:00 bis 18:00 Uhr Non-stop-power-Reparieren unter Beobachtung machen. Vielen Dank auch den vielen Gästen, die dieses Angebot so gerne annehmen.

Erster offizieller Termin am 02.08.14:

7 Reparaturerfahrene, 31 Besucher (9m, 22w) mit 39 Teilen (Erfolg: 24 ja, 11 teil, 4 nein)

Teile, die u.a. beHANDelt wurden: Wasserkocher, Bügeleisen, Röhrenradio, Radio mit Plattenspieler, Globus, Schuh, Bildschirm, Getreidequetsche, Fotoapparat, Mixer, Quirl, Bildschirm, Drucker, Lautsprecher, Kabel, Föhn, Nähmaschine, Fahrräder.

Süddeutsche Zeitung und Grafinger Anzeiger waren vor Ort.

31 Menschen kamen mit ihren kaputten Teilen. Manche wollten auch nur überprüfen, ob ältere Geräte noch sicher sind, oder sich z.B. ein DAB-Radio erklären lassen. Alles wurde von den 7 Reparaturerfahrenen angeschaut, mit professionellem Gerät durchgemessen,  bei Bedarf auseinandergebaut und versucht zu reparieren und/oder zu reinigen. Von den 39 Teilen konnten 24 zur Zufriedenheit ihrer Besitzer repariert werden, bei 11 war nur ein teilweiser Erfolg möglich, bzw. es wird noch ein Ersatzteil gebraucht, und nur 4 Teile waren nicht mehr zu retten und dürfen entweder zweckentfremdet oder eben doch weggeworfen werden. Neben den 7 Reparierenden waren auch noch 4-5 dienstbare Geister unterwegs, die sich um den angenehmen Rahmen mit Kaffee, Tee und Kuchen kümmerten. Die Stimmung war sehr angenehm, und es gab sowohl bei den Ehrenamtlichen wie auch bei den Besuchern viele strahlende Gesichter. Vielen Dank an Tilmann und an alle, die dieses wunderbare RepairCafé möglich gemacht haben.

Von der Sueddeutschen Zeitung war Herr Sommer da, und vom Grafinger Anzeiger Herr Kees. Beide haben jeweils in einem langen Artikel berichtet.

Generalprobe am 12.07.14:

6 Reparierer, 12 Besucher (4m, 8w) mit 16 Teilen (Erfolg: 9 ja, 6 nein, 1?)

Auszug aus den Teilen die beHANDelt wurden: Rennbahn, Diktiergerät, Wasserkocher, Staubsauger, Bügeleisen, Kochplatte, Bandschleifer, Uhr, Fahrräder.

Ein Filmteam vom Bayrischen Fernsehen war da. Der Beitrag wurde am 3.8. in der Sendung "Schwaben und Altbayern" gesendet.

Die nur wenig angekündigte Generalprobe des RepairCafés war ein super Start. Die Reparateure schleppten Unmengen an Werkzeug herbei, auch Kuchenspenden gab es reichlich. Etwa 20 defekte Gegenstände wurden von erfahrenen Reparateuren beHANDelt . Vieles konnte wieder nutzbar gemacht werden, bei einigen Dingen fehlt noch ein kleines Ersatzteil, das bis zum nächsten Mal besorgt werden kann, und anderes war wirklich ganz kaputt und musste schweren Herzens weggeworfen werden. Das Bayerische Fernsehen hat gefilmt und wird einen 8 minütigen Beitrag in der Sendung "Schwaben und Oberbayern" über die Transition Initiative Grafing senden. Alle Beteiligten waren sehr zufrieden und freuen sich auf das nächste Mal, dann mit Ankündigung in der Presse und durch einen Newsletter.